>Ein guter Tag fängt morgens an<

Freitag, 2. September 2011

Habari=)

Habari =)
Jetzt bin ich schon seit einer Woche im fernen Land Tansania und ich weiß gar nicht so genau, ob ich schon richtig angekommen bin.
Am letzten Donnerstag haben mich die Schwestern aus Arusha abgeholt, wo ich bis jetzt immer noch bin. Auf dem Weg vom Flughafen hierher sind mir viele Dinge durch den Kopf gegangen. Einerseits war ich beeindruckt von der Landschaft und auf der anderen Seite wurde mir zum ersten mal bewusst, dass ein Jahr doch sehr lang sein kann. Das zog sich auch ducrh die ersten Tage. Am ersten Tag hatten wir weder Wasser noch Strom. Mit ein paar Eimern ging es dann zum nächst besten "Brunnen" um Wasser zu holen. Ich lernte direkt den afrikanischen Haushalt kennen und kann mit dem Problem keinen Strom zu haben jetzt schon gut umgehen. In Deutschland würden die Menschen durchdrehen, während die Afrikaner das irgendwie total gelassen nehmen. Das Problem war, dass ich die folgenden zwei Tage gar nichts zu tun hatte und auch nicht wirklich gefragt habe ob wir was machen können und ich somit viel Zeit nachzudenken, also an zu Hause zu denken, an John zu denken. Steve, ein Pallottiner Bruder, tröstete mich und gab mir irgendwie Kraft und lenkte mich ab. Sodass ich nun ziemlich glücklich bin.
Am Monatg war ich dann zum ersten mal in der Stadt. Wir warteten über 2 Stunden auf den "Driver", was mir zeigte wie geduldig die Afrikaner doch sind. Ich fragte mich die ganze Zeit wieso brauchen die einen Driver, wenn sie doch selbst fahren können. In der Stadt angekommen wusste ich wieso. Der Verkehr ist unglaublich. So viele Autos, kaum Ampeln, dauerhaftes überholen und jeder fährt nach seinen eigenen Regeln. Aber scheinbar ist das in Arika so.
Am Mittwoch war ich dann in Moshi, eine der Pallottiner Schwestern besuchen. Wir haben vor der Tür auf sei gewartet und Schwups wurden wir hereingebeten und uns wurde etwas zu Essen und zu Trinken angeboten, obwohl wir die Frau nicht kannten. Das nenne ich mal Gastfreundschaft. In der Stadt findet man überall kleine Markststände, die Second Hand Ware verkaufen, und das gar nicht mal so billig.
Heute morgen haben wir Sister Mary vom Flughafen abgeholt, die Schwester mit der ich nach Siuyu fahre. Ich hoffe das die Reise bald wieter geht und ferue mich jetzt schon euch von meinem Abenteuer zu erzählen. Ich glaube ich komme so langsam an.
Bis bald =)
PS: Danke Ingo für die schöne Karte. Ich habe dich auch gaaaaaaaaaanz doll lieb=)
 

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